Bierbrau-Kurs

«Wenn du einen Freund hast, dann gebe ihm ein Bier aus.

Wenn du ihn wirklich liebst, dann lehre ihn das Brauen.»

 

Alte persische Weisheit

 

 

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Bierbrau-Kurs #2 - Teil 1

Kirche ist auch mein Bier!

Bier brauen...

Wir traffen uns am Samstag, 19. November zwischen 9 und 18 Uhr, um unter fachkundiger Anleitung von Philipp Alder die hohe Kunst des Bierbrauens zu lernen

Mehr Photos auf unserem facebook Profil - "we like it" ;)

 

 

Bierbrau-Kurs #2 - Teil 2

Bier degustieren...

Am 19.Januar 2012 war es nach zweimonatiger Wartezeit endlich so weit: das Bier hat gegärt und konnte degustiert werden!

Bier trinken...

 

 

selbstgebrautes Bier schmeckt natürlich am viel besser!!

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mehr Fotos findest du auf dem facebook-Profil

 

Philipp Alder wird den Braukurs leiten

Philipp Alder ist nicht nur einer der 15 jungen Erwachsenen im st. galler Kirchenparlament, sondern hat auch Erfahrung im Bierbrauen. Er ist Hobby-Brauer und hat ein Praktikum bei der Brauerei Schützengarten absolviert. Damit ist er gut gerüstet, am 26. März sein Wissen an Brau-Interessierte weiter zu geben.

 

 

Bierbrau-Kurs #1

Kirche ist auch mein Bier! Am 26. März haben wir den wohl ersten Braukurs der Kirche durchgeführt - am 17. Juni haben wir unser Gebräu degustiert. Und es schmeckte!

Wir sind in den Startlöchern für den zweiten Braukurs, der am 19. November in der Stadt St. Gallen stattfinden wird (Degu am 19. Januar 2012).

Mehr zum Projekt und Möglichkeit zur Anmeldung unten.

 

 

"Hopfen und Malz, Gott erhalt's"

Süsslicher Duft aufgekochten Malzes füllt die Küche des Primarschulhauses Hemberg. Philipp Alder erklärt in einem Theorieblock die biochemischen Vorgänge des Bierbrauens: Enzyme lösen den Zucker aus dem Malz und schaffen so die Voraussetzungen für die Hefe, Alkohol und Kohlensäure zu bilden. In Gruppen stehen die neun Kursteilnehmenden um Pfannen, in denen die Maische während 30 Minuten konstant auf 78 Grad erhitzt werden soll. Gar nicht so einfach, wie der ganze Brauvorgang überhaupt.

 

 

Rudy Van Kerckhove, Pfarrer und Bierliebhaber, machte in einem Infoblick deutlich, wie eng die Biertradition mit der Kirche verknüpft ist, etwa in der Braukultur der mittelalterlichen Klöster. Bier war damals nicht nur ein nährendes Getränk für die karge Fastenzeit, sondern angesichts der prekären Wasserqualität auch gesundes (weil abgekochtes) Wasser. Van Kerckhove wusste auch zu erzählen, dass in Belgien einst jeder Pfarrer das Braurecht besass und die Kirchgemeinden sich über den Verkauf von Bier finanzierten. Die Gaststätten standen daher in der Nähe der Gotteshäuser. Die Ausführungen wurden mit etlichen Anekdoten der Kurbesucherinnen und –besucher ergänzt, auch kritische Gespräche über Alkohol kamen nicht zu kurz.

 

 

Nach der Zugabe des Hopfens hatte der Sud eine Stunde zu kochen – eine Gelegenheit, das erworbene Wissen bei einer kleinen Bierdegustation zu testen. Weshalb schmeckt das Pils bitter? Woher rührt die dunkle Färbung des „schwarzen Kristalls“? Darauf wussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten – aber wohl nicht letzten – kirchlichen Braukurses nun eine Antwort. Gespannt erwarten wir den 17. Juni, um gemeinsam das Eigenbräu zu probieren. Zum Wohl!